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gpa-Mitarbeiter wird Bürgermeister

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bürgermeisterwahl. Wie haben Sie den Wahlabend am 13. September in Erinnerung?

 

Torben Höbrink: „Es war ein aufregender und besonderer Abend. Gegen 21:30 Uhr wurde klar, dass ich es gleich im ersten Wahlgang geschafft habe, was natürlich die vorhandene Anspannung in Freude verwandelte.“

 

Im Wahlkampf war auch immer Ihre bisherige berufliche Tätigkeit bei der gpaNRW ein Thema – positiv oder negativ?

 

Torben Höbrink: „Absolut positiv. Bei einer Einrichtung des Landes zu arbeiten, wurde positiv aufgenommen, zumal die gpaNRW auch noch ein besonderes Aufgabenspektrum mit starken Beziehungen in den kommunalen Bereich besitzt.

Torben Höbrink

Beim Abschied in Herne: Torben Höbrink (links) mit gpa-Präsident Heinrich Böckelühr.

Bis zum 31.10.2020 waren Sie über sieben Jahre bei der Gemeindeprüfungsanstalt NRW beschäftigt. Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit ins Bürgermeisteramt?

 

Torben Höbrink: „In meiner Zeit bei der gpaNRW war ich in der Beratung von Kommunen eingesetzt. Die Beraterfunktion hat mir eine Vielzahl von fachlichen Einblicken in unterschiedlichste Themenfelder ermöglicht. Diesen bunten Erfahrungsschatz nehme ich mit. Ganz besonders möchte ich mir meine Offenheit für neue Ideen, kritische Hinweise und gute Anregungen egal von wem sie kommen erhalten. Als ehemaliger gpa-Berater weiß ich wie hilfreich Beratung sein kann, wenn sie auf offene Türen und Ohren trifft.“

 

Welche Erwartungen haben Sie an Ihre neue Aufgabe?

 

Torben Höbrink: „Mir ist klar, dass ein Rollenwechsel bevorsteht: Vom Berater zum Entscheider. Während ich bisher verschiedene Varianten den kommunalen Akteuren zur Entscheidung präsentiert habe, bin ich nunmehr in der Position die Richtung mitzubestimmen. Insofern sind meine Erwartungen ziemlich realistisch, aber gepaart mit freudiger Neugier.

 

Sie sind nicht der erste Bürgermeister, der zuvor bei der gpaNRW gearbeitet hat. Ist die gpaNRW eine Art Ausbildungsbetrieb für Bürgermeister?

 

Torben Höbrink: (lacht) Nein, das wäre sicherlich vermessen zu behaupten. Ich sehe da keinen Automatismus. Allerdings gelingt es der gpaNRW offenbar Menschen zu akquirieren, die nochmal mehr wollen und auch die notwendigen Kompetenzen dafür besitzen. Die Nähe der gpaNRW zu den kommunalen Themen ist dabei sicherlich kein Nachteil.

 

Welchen Tipp möchten Sie der gpaNRW zum Abschied mitgeben?

 

Torben Höbrink: „Ich gebe gleich drei Tipps, da kommt der Berater noch durch: 1. Allgemein zugängliche Daten nutzen, 2. Prüfung modernisieren, wie bereits geplant und 3. die Beratungsangebote für die Kommunen ausbauen.“

 

Danke für das Interview.

 

Übrigens: Mit Jürgen Frantzen in Titz,  Thomas Görtz in Xanten und Mario Loskill in Ruppichteroth sind drei weitere ehemalige Mitarbeiter der gpaNRW aktuell als Bürgermeister in NRW wiedergewählt worden. Allen Gewählten unser herzlicher Glückwunsch. 

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